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Sprachkampf: Wie die Neue Rechte die deutsche Sprache instrumentalisiert

Henning Lobin

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  • Beleuchtet aktuelle Sprachpolitik der Parteien als Mittel der politischen Auseinandersetzung
  • Was versprechen sich Parteien wie die AfD von Kampagnen wie "Deutsch ins Grundgesetz"?
  • Nah am tagesaktuellen politischen Geschehen
  • Thema, das jede und jeden direkt oder indirekt betrifft
Deutsch ins Grundgesetz? Verbot für Fremdwörter? Gendern oder nicht? Deutsch in der EU?
Sprachpolitik hat sich in den letzten Jahren als ein lohnendes Politikfeld etabliert. Von den Sprachschlachten im 17. Jahrhundert bis zu aktuellen sprachpolitischen Verschwörungstheorien - dieses Buch analysiert die Auseinandersetzungen zum Thema Sprache und Politik. Es zeigt, welchen hohen Stellenwert das Thema Sprache im Programm der AfD einnimmt. Was steckt dahinter? Und was kann der Vereinnahmung der Sprache für politische Zwecke entgegengesetzt werden?
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PRODUKTINFORMATIONEN

ISBN: 978-3-411-74004-8

Reihe: Duden-Sachbuch

Erscheinungsdatum: 08.03.2021

1. Auflage

Seiten: 192

Format: 12.5 x 20.5 cm

Mehr über Henning Lobin erfahren

Prof. Dr. Henning Lobin, geboren 1964, seit 2018 Direktor des Leibniz-Instituts für Deutsche Sprache in Mannheim. Studium der Germanistik, Philosophie und Informatik an den Universitäten Saarbrücken und Bonn. Promotion zum Dr. phil. an der Universität Bonn, Habilitation an der Universität Bielefeld. Arbeitsschwerpunkte: Computerlinguistik, Grammatik, Korpuslinguistik, multimodale Kommunikation, Politolinguistik, Sprachkritik, Sprachpolitik, wissenschaftliche Kommunikation. Der Öffentlichkeit ist Henning Lobin auch bekannt durch seinen Blog "Die Engelbart-Galaxis".

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BEWERTUNGEN

Customer Reviews

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W
W.S.
Instrumentalisierung eines wissenschaftlichen Instituts

Dem Direktor eines wiss. Instituts obliegt auch die Aufgabe, sein Institut vor Renommee-Schaden zu bewahren. Stattdessen instrumentalisiert der Verfasser das IDS, das sich dagegen nicht wehren kann, für die indirekte Propaganda einer (im Wesentlichen grünen) Sprachagenda.

P
P.C.
Kurzweilig und sehr erhellend

Ich habe das Buch an einem Tag durchgelesen. Lobin schreibt anschaulich und sehr lebendig. Seine Schlußfolgerungen der politischen Zusammenhänge sind nachvollziehbar und schlüssig.

S
S.W.
Tiefgehende und sehr anschauliche Analyse

Hinterher versteht man, dass ein öffentliches Reden über Sprache fast nie nur ein öffentliches Reden über Sprache ist, sondern das Thema Sprache häufig für gesellschaftliche und politische Interessen genutzt wird. Das führt zu heftigen Debatten, die Henning Lobin als Sprachkämpfe bezeichnet. Man erfährt, warum gekämpft wird, wer die Akteure sind und woher die Schärfe und starke Polarisierung in Debatten über geschlechtergerechte Sprache oder Rechtschreibreform kommt. Dabei analysiert der Autor auch die Darstellung, bzw. Inszenierung dieser Debatten in den öffentlichen und sozialen Medien, sehr lesenswert!

E
E.W.
Gelungene Abhandlung

Der Autor fasst pointiert einen zentralen sozialen Diskurs über die Entwicklung von Gesellschaft und damit Sprache zusammen.

R
R.L.(.
Anmerkung zur rechtschreibreform

«Problematisch an diesem Reformansatz war es, dass die Reform aus der Innenperspektive der Sprachwissenschaft heraus betrieben wurde, während die schulische, die publizistische oder die allgemeine private Schreibpraxis nur eine untergeordnete Rolle spielte.» (S. 31) – Wie passt das zum vorwurf der «Überzahl an Didaktikern in der Rechtschreibkommission»? «Die Reformkommission wird beherrscht von didaktischen Auffassungen.» (Neue Zürcher Zeitung, 2. 6. 2004.) Hans Magnus Enzensberger: «Funktionäre, Didaktiker und Agenten des Duden-Monopols.» (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26. 7. 2004)