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Deutschpflicht auf dem Schulhof?: Warum wir Mehrsprachigkeit brauchen

Heike Wiese, Rosemarie Tracy, Anke Sennema

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  • das einzige Buch zu diesem Thema, das einen Überblick über die Debatte bietet
  • wissenschaftlich fundiert und verständlich für alle formuliert
  • der fünfte Band der Duden-Streitschriften zu sprachpolitisch relevanten Themen
Immer wieder werden Stimmen laut, auf den Schulhöfen unseres Landes solle nur Deutsch gesprochen werden. Migrationsbedingte Mehrsprachigkeit wird häufig als Hindernis und Problem auf dem Weg zu guten Deutschkenntnissen wahrgenommen.
Die neue Duden-Streitschrift - kurz und pointiert: auf 64 Seiten ein klares Plädoyer dafür, die sprachliche Vielfalt zu nutzen und Herkunftssprachen als gesellschaftlichen Mehrwert zu begreifen.
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PRODUKTINFORMATIONEN

ISBN: 978-3-411-91297-1

Reihe: Debattenbücher

Erscheinungsdatum: 16.03.2020

1. Auflage

Seiten: 64

Mehr über Heike Wiese, Rosemarie Tracy, Anke Sennema erfahren

Prof. Dr. Rosemarie Tracy ist Sprachwissenschaftlerin und Expertin für Spracherwerb und Mehrsprachigkeit. In zahlreichen Aufsätzen und Büchern geht sie der Frage nach, wie Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund im deutschen Schulsystem gefördert werden können und wie der Erwerb von Deutsch als Zweitsprache nachhaltig gelingen kann.

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Nadine Naugk
Sollte von allen (angehenden) Lehrkräften gelesen werden, um für das Thema sensibilisiert zu werden

Dieser Band kann dazu verhelfen, blinde Flecken sichtbar zu machen. Er verweist auf (unbewusst) diskriminierende Denkschemata und ihre demotivierende Wirkung auf die Schüler*innen. Denn die Macht der Sprache ist nicht zu unterschätzen: Sie hebt diejenigen hervor, die „das Sagen haben“, und macht andere mundtot. Sich über die Einbindung des Sprachrepertoires der Schüler*innen Gedanken zu machen, ist vor allen Dingen wichtig, um allen Kindern Wertschätzung entgegenzubringen und einen defizitorientierten Blick durch Kompetenzorientierung zu ersetzen. Denn i.d.R. können mehrsprachige Kinder ja mehr als Einsprachige. Die Autorinnen schlagen die Methode des Translanguaging vor, um die Erstsprachen der Kinder einzubinden. Diese verleiht den mehrsprachigen Schüler*innen einen Expert*innenstatus und nimmt sie von Beginn an als vollwertige Schüler*innen im Unterricht wahr. Zudem erweitern auch die Kinder mit nur einer Erstsprache ihre Sprachkompetenzen und ihr Sprachwissen.
Insgesamt plädieren die Autor*innen für einen kommunikativen, sprachsensiblen Unterricht und machen auch einen Vorschlag zur Förderung der Deutschkenntnisse. Interessant erscheinen die Ideen, Mehrsprachigkeit in den Unterricht einer rein deutschsprachigen Klasse einzubinden (S. 65). Sehr anschaulich wird stets am Beispiel argumentiert oder erläutert, sodass man den Band auch ohne Vorwissen sehr gut verstehen kann. Am Ende werden die wichtigsten Argumente auf einer Doppelseite zusammengefasst und Literaturhinweise zur Vertiefung gegeben. Der Band sollte m.E. von allen (angehenden) Lehrkräften gelesen werden, um für das Thema sensibilisiert zu werden.